(2006)

 

"Seltsam und großartig ... Da muss es einen Flecken Wüste inmitten der Alpen geben." (Berliner Zeitung)

“…there’s some dark majesty at work here.” schrieb das Logo-Magazine aus London über das letzte Son Of The Velvet Rat-Album “a fluid, cathartic, aural masterpiece.” Auch in Österreich sind sich Kritiker meist einig, wenn es um die reduzierten und doch vielschichtigen Songs des Grazers Georg Altziebler aka Son Of The Velvet Rat geht. Zahlreiche Vergleiche wurden gezogen: von Leonard Cohen, den Tindersticks über Townes van Zandt bis zu Will Oldham oder Nick Drake reicht die Palette und deutet damit die Wahlverwandtschaften an – und - falls Vergleiche sicher machen, auch die musikalische und textliche Originalität. Der „Falter“ spricht von filigranen Songwriterkleinoden, „Der Standard“ von melancholischen Großstadtballaden.

Der erste Longplayer „By My Side“ erscheint 2003, im gleichen Jahr die EP „Spare Some Sugar For The Rat“ mit sechs Tracks und im Sommer 2004 gibt es das unveröffentlichte „Live@Lunch“ – eine Audio-Dokumentation über die „By My Side“-US-Tour. Kurz davor erscheint auch das lang geplante Filmmusik-Album „Alpha Suite“, eine reine Instrumentalplatte, die mit herkömmlicher Filmmusik jedoch wenig tu tun hat, denn das Album versteht sich als musikalische Reflexion über das Spannungsverhältnis von Bild und Ton.

Anno 2006 vereint Georg Altziebler 14 neue eindrucksvolle Stücke auf dem aktuellen Werk „Playground“. Damit könnte Son Of The Velvet Rat nun erstmals auch ein etwas größeres Publikum erreichen. Die Stücke sind musikalisch zugänglicher, ohne ihr Geheimnis aufzugeben. Lieder, in denen man sich verlieren kann, wenn man will und in denen man etwas wieder finden könnte, wenn man es braucht. „Ein guter Song ist wie ein Spiegel. Man sieht darin etwas, das man zu kennen glaubt - aber man dringt nicht durch. Es bleibt ein Geheimnis – und dieses Geheimnis verstört und beglückt gleichermaßen. „Playground“ versucht dieses Versprechen einzulösen.“, meint Georg Altziebler.

Die Instrumentierung orientiert sich erstmals bei Son Of The Velvet Rat am Bandkonzept. Abgesehen von drei Solostücken sind alle Lieder mit Unterstützung von Gästen wie Albrecht Klinger (bass), Burkhardt Frauenlob (piano), Bernhard Wimmer (drums) und Heike Binder (b-voc) entstanden. Musiker die sich in den Dienst der Songs gestellt haben und mit wenigen Tönen viel zu sagen wissen.

Seit kurzem schließt Georg Altziebler auch erfolgreich musikalische Kollaborationen: Im neuen Film „No Name City“ von Florian Flicker, der als Eröffnungsfilm bei der heurigen Diagonale laufen wird, steuert Georg Altziebler den Song „Leaving You“ aus dem 2003 erschienen Album „By My Side“ bei. Ein Remix des auf „Playground“ erschienen Songs „Everything's Calm (But My Heart)“ wird auf der „Megaphon“-Compilation ab April zu hören sein. Im Entstehen ist außerdem ein Video zum Song „Are The Angels Pretty?“, der am neuen Album in einer Live-Version zu hören ist. Regie führt der Wiener Filmemacher Thomas Draschan, der unter anderem das Video für die aktuelle „New Order“-Single „Turn“ gestaltet hat.

Son Of The Velvet Rat: Gitarre, Bass, Piano und die berührende Stimme von Georg Altziebler - diese Mixtur strahlt in ihrer verletzbaren Zartheit. Und das noch bestimmt ziemlich lange...

Playground CD

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