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Red Chamber Music

Re-Release #8

(monkey.)

"Das ist hier alles so innig und berührend und von einer solch unantastbaren Würde, dass man heulen möchte vor lauter Zustimmung und Bewegtheit." 

Fritz Ostermayer, fm4

Liner notes by Peter Jesperson (The Replacements)

“And if you turn out the light

Where does it go

Nobody knows

This song goes out to those

Who think they can tell

I wish them well

I wish them well”

 

So ends the opening track on this new album by Son Of The Velvet Rat. The first time I heard Georg Altziebler’s lyric I was reminded of a line by a like-minded musical poet, Vic Chesnutt, who once wrote, “I know where the time goes.” Through the centuries, the true artists have always known what we hope to grasp. And here was the eternal question - “Who knows where the time goes?” - answered at last.

 

In this case though, Georg graciously shares credit for the possible answer with the most astute listeners, engaging them as crucial participants rather than mere eavesdroppers. In that single gesture, those of us who do listen carefully are given a sly but warm welcome into the wondrously literate, contemplative, beautiful and beguiling world of SOTVR.

 

To quote esteemed songwriter (and vocal contributor to this album) Lucinda Williams – “songs at once thoughtful and deeply personal with an intense, ghostly, dark beauty … their sensual sparseness delivered in a voice equal to the songs.”

So please come in, make yourself at home and enjoy this red chamber music … and the light that’s always there if you look hard enough.

Peter Jesperson

*-*-*-*-*-*-*-*-*-*

Son Of The Velvet Rat feiern heuer ihr 20-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass erscheint jeweils am letzten Freitag des Monats, ein Album oder eine EP aus dem Back-Katalog als Re-release.

Am 25. August 2023 steht nun der Re-release des 2011er-Albums “Red Chamber Music” auf dem Programm. Die Queen des Alternative Country Lucinda Williams gibt sich als Duett-Partnerin bei 2 Songs die Ehre.

 

… aus dem damaligen Pressetext von monkey music:

Our spirits are free? Vielleicht handeln die zehn Schlüsselsongs von „Red Chamber Music“ genau davon. Einer Freiheit und Offenheit, die Genre-Zuschreibungen wie Chanson, Alternative Country oder Americana Noir für diese Musik obsolet machen, als Definition dieses Rührens an den Dingen viel zu klein, viel zu eng klingen.

 

Das ist elektrifizierte und elektrifizierende Kammermusik. Botschaften von und aus der Welt, von der Seele, von Nöten, von Träumen, den willkommenen und schrecklichen, von der Langeweile, der Leere, von der Liebe (nicht notwendigerweise der Georg Altzieblers), allesamt von einer erschütternden und erhebenden Schönheit, dabei gleichzeitig voll Leichtigkeit und zartem Humor. (Rainer Krispel)

SON OF THE VELVET RAT

EPK - Red chamber music

…  Eine Stimme und Erzählungen, die aus einer Zeit zu uns sprechen, die es nicht gibt. Und diese Zeit heißt Ewigkeit. Zehn Songs, eine ganz große Geschichte - von Räumen der Freiheit und Plätzen des Verlorengehens.  (B. Flieher, Salzburger Nachrichten)

 

"Red Chamber Music" streift viele verschiedene Genres: Von Country und Blues über Mariachi, Folk und Gringo-Rock bis hin zu Americana Noir oder Gospel legt dieses tiefschürfende Album alle Berührungsängste ab und verströmt eine verstörende Schönheit herauf, die mal melancholisch-depressiv, mal zärtlich und beinahe zauberhaft ist. Jeder einzelne dieser zehn Songs geht unter die Haut - so sehr, dass man unweigerlich an Nick Drake oder Will Oldham denken muss.  (Ch. Preußer, Plattentest.de)

 

…  Mit „Red Chamber Music“ legen SotVR ein grandioses neues Album vor.  „Lovesong #9“   – die Wahrheit gelassen ausgesprochen - ist im Moment nichts weniger als das beste Liebeslied aller Zeiten.  (A. Rauschal, Wiener Zeitung)

 

…  Ihr wollt ein Liebeslied, ihr kriegt ein Liebeslied - Dieses Lied hat alles, was ein großes Liebeslied haben muss: Walzer, Liebe, Sex, Ewigkeit, Intimität, Düsternis und ein Rätsel ... und als Draufgabe eine verdrehte Adorno Paraphrase. Wo gibt es so etwas schon? 

(B. Jordan, fm4 zu „Lovesong #9“)

 

…  Ein Geheimnis bleibt in diesem nächtlich-hellen Dreiviertel-Idyll. (Th. Kramar, Die Presse zu „Lovesong #9“)

 

…  „You wear it with every word, a golden glimmer shining“ singt Georg Altziebler im Album-Closer „Silence is a crown“ . Der Mann hat sich diese Krone redlich verdient.  (M.Kirchdorfer, The Gap)

 

…  Ihre Lieder sind so fragil, dass Schwätzen während ihrer Konzerte absolut verboten ist. Es könnte aber ohnedies passieren, dass man hier vor Rührung kein Wort herausbringt. 

(G.Stöger, Der Falter)

 

…  „Red Chamber Music“ ist ehrlich und erdig, geradlinig und inspiriert, tief gehend und fast schon bizarr schön. (Oberösterreichische Nachrichten) 

 

… In Österreich gibt es tatsächlich kaum einen Songwriter, der auf ähnlich hohem Niveau das Unbehagen am Leben, den Schmerz und die Schwermut in Songs von solch dunkler, fragiler Schönheit verwandelt.  (M. Gasser, Kronenzeitung)

 

…  „Red Chamber Music“ ist ein Triumph des Wissenden als im Pop stets unterschätztes Geschwister des jugendlich Umsichschlagenden in Songschreiben und Arrangement. (R. Rotifer, fm4)

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